Eine einfache Checkliste zur Gründung eines E-Commerce-Unternehmens

12.23.2020  - geschrieben von  in Domain

Online-Shopping hat sich rasant von einer bequemen Annehmlichkeit zu einer absoluten Notwendigkeit für die Verbraucher entwickelt. Weltweit wächst die E-Commerce-Branche beständig und mit atemberaubender Geschwindigkeit.

Hier einige interessante Fakten:

  • Es wird erwartet, dass die weltweiten E-Commerce-Verkäufe bis 2021 rund 4,5 Billionen Dollar betragen werden. (Link auf English)
  • E-Commerce-Verkäufe werden auf 13,7 Prozent aller weltweiten Einzelhandelsumsätze geschätzt. (Link auf English)
  • Das durchschnittliche jährliche Wachstum der Branche liegt bei 23 Prozent. (Link auf English)
  • 51 Prozent der Online-Shopper nutzen ihr Smartphone zum Einkaufen von Produkten und Waren. (Link auf English)

Unsere heutige Welt ist geprägt von Technologie, und der E-Commerce ist eine Branche mit einem unglaublichen Umsatz- und Gewinnpotenzial. Für Unternehmer ist es immer einfacher, einen Onlineshop aufzubauen.

Sie benötigen weniger Mitarbeiter, und die Betriebskosten betragen nur einen Bruchteil dessen, was die Einrichtung eines vollwertigen Ladengeschäfts kosten würde.

Alles, was man braucht, ist eine gute E-Commerce-Website und einen ansprechenden Domainnamen. Im Falle von E-Commerce bietet ein beliebiger Domainname mit der Endung .STORE einen immensen Mehrwert für das Unternehmen.

Wer das Wort „Store“ bereits in seinem Domain-Namen hat, zeigt dem Nutzer sofort, dass etwas online verkauft wird. Dadurch wird nicht nur das Erscheinungsbild des Unternehmens verbessert, es hebt sich auch von der Masse der Konkurrenten ab.

Betrachten wir zum Beispiel diese beiden Domainnamen:

  • www.computerz-accessories.com
  • www.compaccessories.store

Welche Domain wirkt zuverlässiger und vertrauenswürdiger?

Nun brauchen wir nur noch die Integration eines zuverlässigen Zahlungsportals, und schon kann es losgehen.

E-Commerce ermöglicht es, ein größeres Publikum und eine breitere Palette von Standorten zu erreichen, ohne einen großen Teil Ihres Budgets für Werbung ausgeben zu müssen.

So ist es keine Überraschung, dass viele etablierte wie angehende Unternehmer den Launch ihres Online-Shops in Angriff nehmen. Da mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung Zugang zum Internet hat, ist Online-Shopping zu einer mühelosen und bequemen Art des Einkaufs geworden. Die Zukunft für E-Commerce-Plattformen könnte nicht besser aussehen.

Damit du dein E-Commerce-Unternehmen erfolgreich aufbauen kannst, findest du in dieser gut recherchierten Checkliste einige Tipps. Hier findest du die wichtigsten Herausforderungen, denen du bei der Planung, Einführung und Verwaltung eines profitablen E-Commerce-Unternehmens begegnen wirst.

Wesentliche Schritte zur Gründung eines E-Commerce-Unternehmens

1. Wesentliche Schritte zur Gründung eines E-Commerce-Unternehmens

Zu den größten Fehlern der meisten Gründer eines E-Commerce-Unternehmens gehört der Verzicht auf eine gründliche Recherche. Diese gehört zu einer soliden Grundlage für dein Business, und das braucht Zeit und Investitionen.

Da es verschiedene Geschäftsmodelle gibt solltest du dich mit ihnen auseinandersetzen, um sie zu verstehen und zu wissen, wie sie funktionieren. Welches Geschäftsmodell ist für deine Ziele und dein Budget am besten geeignet?

Falls deine Ressourcen begrenzt sind und du keine großen Investitionen im Voraus tätigen möchtest, ist das Dropshipping-Modell genau das Richtige für dich. Wenn du dich wohl dabei fühlst, in ein großes Warenlager zu investieren und es mit verschiedenen Artikeln zu bestücken, kannst du deinen Kunden eine breite Palette an Produkten anbieten. Es gibt aber auch andere Optionen, wie zum Beispiel White Labeling und Abonnements.

2. Finden deiner E-Commerce-Nische

Es ist wichtig, sich auf eine Nische zu konzentrieren, vor allem wenn du gerade erst startest, es sei denn, dir steht ein großes Budget zur Verfügung. Finde deine Nische und setze dich mit den Unternehmen auseinander, die in diesem Bereich bereits erfolgreich sind.

Mach dir keine Sorgen über die Konkurrenz, es sei denn, sie ist ausgesprochen aggressiv. Keine Konkurrenz zu haben, kann auch bedeuten, dass weniger Potenzial für Verkäufe vorhanden ist.

Wähle einen Mittelweg, der nicht von zu sehr von großen Playern dominiert wird. Eine Nische, die viele Follower in den sozialen Medien hat, ist ein Indikator für zukünftiges Potenzial, wenn du es richtig angehst und geschickt ausbaust.

Du kannst auch Möglichkeiten für Affiliate-Marketing hinzufügen. Das kann profitabel für dein Geschäft sein und andere erledigen die Arbeit für dich.

3. Produktideen suchen

Nachdem du deine Nische gefunden hast, solltest du im nächsten Schritt Produkte finden, die du verkaufen kannst. Bevor du deinen Store aufbaust, gibt es allerdings den entscheidenden Schritt, deine Zielgruppe zu identifizieren.

Wenn du kein Profil deiner Zielgruppe hast, weißt du nicht, was du verkaufen sollst. Du kannst im Kleinen beginnen und dich auf bestimmte demografische Merkmale konzentrieren.

Jetzt folgt die Suche nach Produkten. Das kann entscheidend sein und einen großen Teil deines Budgets verschlingen.

Investiere zunächst weniger und experimentiere so lange, bis du eine Vorstellung von der Tiefe des Marktes hast und wie du diesen bearbeiten kannst.

Verschaffe dir ein Gefühl für die Produkte, auch wenn du dich für das Dropship-Modell entschieden hast. Das wird dir helfen, das Produkt besser zu kennen und dich darauf vorbereiten, Kundenanfragen besser zu beantworten.

4. Anmeldung des Unternehmens

Erarbeite ein Markenprofil für dein E-Commerce-Unternehmen. Wähle Designs und Farben, mit denen sich deine Zielgruppe leicht identifiziert und an die sie sich auch erinnern kann. Das Markenimage sollte zu deiner Geschäftsnische passen.

Die Wahl eines Firmennamens für dein E-Commerce-Unternehmen bedarf ebenfalls gründlicher Überlegungen. Der Markenname bleibt bestehen und deshalb ist es wichtig, langfristig zu denken, wenn du einen Namen für dein Unternehmen auswählst.

Die Registrierung deines Unternehmens ist obligatorisch, da so gewährleistet wird, dass du die lokalen und staatlichen Vorschriften einhältst.

Als nächstes folgen die Lizenzen. Es gibt nur wenige Standardlizenzen und einige wenige spezifische Lizenzen für die E-Commerce-Industrie.

Du bist dir nicht sicher, wie du vorgehen sollst? Engagiere einen Berater, der dich genau informieren und auch Extra-Meilen geht, um zu garantieren, dass dein Geschäft zum geplanten Zeitpunkt für einen problemlosen Markteintritt bereit ist.

Dein Berater wird dich auch bei der Beschaffung der notwendigen Genehmigungen und Lizenzen beraten. Diese werden für verschiedene Geschäftsvorgänge benötigt, unter anderem für die Eröffnung eines Bankkontos und die Steuererklärung.

5. Passende Händler finden

Die einzige Möglichkeit, den intensiven und wachsenden Wettbewerb im E-Commerce zu bewältigen, besteht darin, deine Produkte zu konkurrenzfähigen Preisen anzubieten und deinen Kunden einen Mehrwert zu bieten.

Dies gelingt nur, wenn du die richtigen Händler an deiner Seite hast, die deine Geschäftsvorhaben vorantreiben. Auch hier ist Recherche das A und O. Viele Anbieter warten darauf, mit dir zusammenzuarbeiten, aber vielleicht sind nicht alle auf der gleichen Wellenlänge.

Finde Partner, die zu deiner Geschäftsidee passen und denke bei der Auswahl der Anbieter immer langfristig.

6. Entwicklung des Businessplans

Dies ist der letzte Schritt auf dem Weg zum Launch deines E-Commerce-Unternehmens. Wenn du alles andere geregelt hast, steht als nächstes die Entwicklung eines Killer-Businessplans an, in dem die verschiedenen Aspekte des Geschäftsbetriebs ausführlich dargestellt werden.

Die Finanzen sind eine der wichtigsten Komponenten eines jeden Geschäftsplans. Der Plan sollte den Punkt aufzeigen, an dem du die Gewinnschwelle erreichen kannst, und den Kurs festlegen, um dorthin zu gelangen.

Eine Hochrechnung der Verkäufe, Einnahmen und Gewinne sind ein Muss, bevor du mit dem Online-Verkauf beginnst. Der Businessplan gibt das Ziel vor, auf das du dich konzentrieren kannst, und einen Fahrplan, um das Ziel zu erreichen.

Diese Geschäftsplanung beinhaltet auch andere wichtige Elemente deines Unternehmens, wie z.B. Personalbesetzung, Logistikmanagement, Versand, Notfallplanung usw. Du solltest eine klare Vorstellung von den finanziellen Mitteln haben, die dir zur Verfügung stehen, damit du bei Bedarf ohne Bedenken Änderungen oder Umleitungen von der geplanten Route vornehmen kannst.

7. Kunden in den Store bringen

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind und du verkaufsbereit bist, erwarte nicht unbedingt, dass die Kunden zu deinem Shop kommen. Zuerst müssen sie wissen, dass du existierst. Dann musst du sie davon überzeugen, dass du der/die Beste bist. Das erfordert einige Anstrengung. Genau an dieser Stelle kommt das Marketing ins Spiel.

Nutze die Dienste eines Online-Marketing-Profis, um die richtigen Keywords zu finden, packende Produktbeschreibungen zu verfassen, hochwertige Bilder auszuwählen und eine leistungsstarke SEO-Strategie zu entwickeln, damit dein Unternehmen in den wichtigsten Suchmaschinen einen hohen Rang einnimmt.

Auch dein Kundenservice sollte einwandfrei sein, damit du Kunden nicht nur anziehst, sondern auch dafür sorgst, dass sie wiederkommen.

Um eine Top E-Commerce-Website für Unternehmen zu werden, solltest du kräftig in Online-Marketing investieren. Du brauchst Kenntnisse darüber, wie die digitale Marketingindustrie funktioniert und die richtige Strategie, um Traffic und Leads zu steigern sowie die Conversions zu verbessern.

Es gibt viele Möglichkeiten, Kunden anzuziehen und kann überfordernd sein, das Marketing allein in die Hand zu nehmen. Deshalb empfiehlt es sich, einen Experten zu engagieren.

Fazit

Wenn du diese detaillierte Checkliste verwendest und alle Punkte abhakst, sparst du viel Zeit und Mühe. Der E-Commerce bietet unglaubliche Möglichkeiten und ein immenses Potenzial. Du solltest allerdings wissen, wie du die richtigen Ressourcen einsetzt, um den Nutzen zu maximieren.

Alisha Shibli 
Senior Content Marketing & Communication Specialist at Radix